Willkommen bei der ATEX-NSR Motorsportteam GmbH,
den Experten für Motortuning, Motor- und Getriebeinstandsetzung, Rennmotorenbau, Motorsportausrüstung.

Abschnitte der NSR Firmengeschichte und dessen Gründer Peter Nickel - Teil 2

Taucht ein in unsere Rennsport- und Firmengeschichte ...

Wir entschieden uns bei den Rennwagen unterschiedliche Motoren- und Antriebskonzepte einzusetzen. Einer davon war ein „Sauger“ mit Frontantrieb und 1100 kg Mindestgewicht. Der Zweite war ein „Turbo“ mit Allradantrieb und 1250 kg Mindestgewicht. Dieser Turbo bekam einen „air restrictor“ von 28 mm und wurde dadurch auf ca.230 PS begrenzt. Der „Sauger“ musste das serienmäßige Ansaugrohr verwenden mit Drehzahlbegrenzung 7500 Umdrehungen pro Minute und kam damit auf ca. 200 PS.

Das erste Jahr in dieser professionellen Rennklasse war für uns sehr schwierig, Wir hatten mit weniger guten Beratern und den damit verbundenen technischen Ausfällen zu kämpfen. Trotzdem konnten wir uns im Mittelfeld platzieren. Ab 1996 setzten wir nur noch ein Auto ein und konzentrierten uns auf die Weiterentwicklungen der Motoren im eigenen Haus. Zu dieser Zeit änderte sich auch unsere Firmenstruktur. Wir kauften einige Motorenbearbeitungsmaschinen, um alle Arbeiten für die Motoreninstandsetzung selber durchführen zu können, und auch im Rennmotorenbau unabhängig zu werden. Um die Motoren selber Abzustimmen und zu Prüfen, musste außerdem noch ein Leistungsprüfstand angeschafft werden.

Auch neue Sponsoren, wie Antenne Thüringen, Pneumant, TÜV-Thüringen, Motorpark Oschersleben und die ATEX-Gruppe, konnten auf Grund der guten Präsenz unsererseits gewonnen werden.


Wir konnten im Laufe der Zeit unsere Platzierungen stetig verbessern bis wir 1997 auf Platz 5 der Gesamtwertung vordringen konnten. Durch Unstimmigkeiten zwischen der Führungsebene des ADAC-GT-CUP und den Fahrern drohte diese Serie langsam in die Brüche zu gehen und Infolge dessen sahen wir uns nach anderen Rennserien um, bei der wir künftig starten wollten. Parallel zum GT-CUP nahmen wir am DIVINOL-CUP teil und konnten auf Anhieb den zweiten Platz in der 2-Liter-Klasse erzielen.

Im DIVINOL-CUP fuhren wir in der Gruppe H bei der wesentlich mehr individuelle Veränderungen erlaubt waren als im Gegensatz zum GT-CUP. Also konnte und musste nunmehr das Auto grundlegend verändert werden. Das Mindestgewicht lag bei 850 kg, das Ansaugsystem war freigestellt und aerodynamische Hilfsmittel waren erlaubt. Außerdem konnten größere Bremsen und Räder verwendet werden.