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Rennen auf dem Lausitzring 2012

Am 17. August 2012 war es dann soweit. Wir fuhren auf den Lausitzring. Hier sollte das neu installierte GPS-System mit Kamera zum Einsatz kommen, um die Datenaufzeichnung zu komplettieren. Wir sind ein Freies und zwei Zeittrainings gefahren und veränderten dort noch ein wenig die Bremslastverteilung. In der Startaufstellung standen wir dann auf Platz 3 hinter Chris Vogler im Melkus RS 2000 Turbo und Klaus Werner im Porsche GT3 RS. Der Abstand zur Spitze betrug nur 1 Sekunde und zur 2-Liter-Klasse hatten wir 4 Sekunden Vorsprung.




Am eigentlichen Renntag, 19 August 2012, war ich mit dem neuen Renner schon gut vertraut und fühlte mich im Auto immer wohler. Der Rennverlauf begann eigentlich sehr entspannt. In den ersten Runden konnten sich Vogler und Werner etwas absetzen, doch später bemerkte ich, dass sich der Abstand zu den beiden wieder verringerte und meine Rundenzeiten schon besser als im Training waren.

Jetzt musste ich mich nur noch an alle Neuerungen unter Rennbedingungen gewöhnen. Im Ergebnis hatte ich mich in der 6. Runde bereits um 2 Sekunden gegenüber zur Trainingszeit verbessert.


An Vogler war ich dann relativ schnell vorbei und ab der 10. Runde „klebte“ ich sozusagen dann am Führenden, Klaus Werner. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Starterfeld schon so weit ausgedehnt, so, dass man sehr viel mit Überrundungen beschäftigt und dadurch auch kaum Raum zum Überholen gegeben war. Die Konsequenz davon war, dass auch meine Rundenzeiten wieder schlechter wurden und der hinter uns gestartete Christian Neubecker im Porsche GT3 Cup somit wieder an mich aufschließen konnte. In der 12. Runde schob sich Neubecker dann mit der „Brechstange“ an mir vorbei und bremste vor der Kurve für seine Verhältnisses (und für mich völlig unverständlich), v i e l zu spät. Dabei brach sein Heck aus, touchierte dabei meinen Wagen am vorderen Stoßfänger und jagte mich mit 200 kmh sprichwörtlich in die Wand. Das war es dann gewesen!!!

In ber 30 Jahren Motorsport bin ich noch nirgends so hart eingeschlagen.

Das war's für diese Saison gewesen und damit auch die Möglichkeit das Setup weiter zu verbessern und mit meinem neuen Renner EINS zu werden, denn jetzt ist erst einmal wieder Schrauben und Tüfteln angesagt. Aber auch alle Widrigkeiten und Rückschläge haben ihre guten Seiten. Positives Denken und optimistisch sein war und ist schon immer unsere Firmendevise gewesen. Einige Dinge werden wir in diesem Zusammenhang des Neuaufbaus gleich verändern, was sich durch die kurze Zeit der Eingewöhnung und des Testens bereits ergeben haben. Denn an neuen Ideen hat es uns noch nie gemangelt. Diese Verbesserungen können wir beim Neuaufbau des Renners gleich mit einbringen, Verwirklichen und Ausprobieren. Weiteres bzw. genauere Details werden aber jetzt erst einmal noch nicht verraten.

Lasst Euch also überraschen …. und bleibt weiterhin schön neugierig. Ihr werdet weitere Infos in Bild und Schrift von uns erhalten, wie alles weiter ging und geht ….. versprochen!! Denn, was lange währt wird nicht nur gut, sondern spitzenmäßig !!

Euer Peter Nickel und das gesamte NSR-Motorsport-Team